Corona Überbrückungshilfe auch ohne Gewerbeschein

Kundenservice: Covid-19 Überbrückungshilfen für Vermieter von Ferienhäuser, Tipps aus der Praxis.

Mit uns machen Sie Ihr Vermietungsgeschäft krisenfest
 

Wichtige Informationen zur Corona - November- & Dezemberhilfe (Überbrückungshilfe)  und zur Überbrückungshilfe III für Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen.


(Wir bitten Sie, falls Sie nicht bei uns Kunde sind, uns in dieser Sache nicht telefonisch zu kontaktieren.
Leider mussten wir diesen Hinweis hier veröffentlichen, da unser Telefon kaum mehr stillstand. Wir hoffen, Sie haben dafür Verständnis.Sie können uns aber gerne eine  Mail mit Ihrer Frage zukommen lassen.
)


Überbrückungshilfe, November- und Dezemberhilfen für Ferienhausvermieter

Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen erhalten vom Staat eine Entschädigung in Höhe von 75% des Umsatzes, der im November oder Dezember 2019 erwirtschaftet wurde. Dabei ist bei Istversteuerung der Geldeingang auf Ihrem Konto maßgeblich.

Update vom 19.03.2021 (Antragsberechtigung auch ohne Gewerbeschein):
Nach weit verbreiteter Meinung bedarf es für eine Antragsberechtigung für die November- und Dezemberhilfe einer Gewerbeanmeldung zum Nachweis der Betroffenheit.
Auch wir haben für unsere eigenen Ferienhäuser zunächst einen negativen Bescheid vom Steuerberater als Drittprüfer erhalten. Die Überbrückungshilfe, also die November- und Dezemberhilfe könne er nicht beantragen, da wir für diesen Geschäftszweig keinen Gewerbeschein vorlegen können. Eine weitere Prüfung lehnte er deshalb ab.

Damit haben wir uns nicht zufrieden gegeben und einen spezialisierten Rechtsanwalt mit der Drittprüfung beauftragt, der auch erfolgreich war. Die Hilfen wurden innerhalb weniger Wochen nach der Beauftragung ausbezahlt.
Ein Gewerbeschein ist also offensichtlich nicht Vorraussetzung, solange Vermieter ihre Betroffenheit vom Lockdown auf anderem Weg nachweisen können. Wichtig ist also zunächst nur, ob ein Ferienhaus- oder Ferienwohnungsvermieter von einem Beherbergungsverbot das durch eine Landesverordnung verhängt wurde, direkt betroffen ist oder nicht.
Diese Betroffenheit kann auf vielfältigem Weg nachgewiesen werden.

Dazu heißt es auf der Seite des Wirtschaftsministeriums:
"Der Nachweis einer direkten Betroffenheit kann beispielsweise erfolgen durch die im Gewerbeschein, Handelsregister oder der steuerlichen Anmeldung angegebene wirtschaftliche Tätigkeit oder die branchenspezifische Betriebsstättennummer der Agentur für Arbeit. Dieser Nachweis muss im Falle eines Antrags über prüfende Dritte zunächst gegenüber dem prüfenden Dritten erfolgen, auf Nachfrage auch gegenüber der Bewilligungsstelle (auch im Falle eines Direktantrags)."

Andererseits wird aber in einem aufgeführten Beispiel dem entgegenstehend geschrieben, dass ein Gewerbeschein vorliegen muss. Hier gibt es also Diskrepanzen, die aber durch einen spezialisierten Anwalt und eine genaue Prüfung des Einzelfalles aufgelöst werden kann. So jedenfalls war es in unserem Fall.

Wenn also Steuerberater oder andere Drittprüfer die Antragsstellung nur wegen eines fehlenden Gewerbeschein ablehnen, empfehlen wir Vermietern von Ferienhäuser und Ferienwohnungen, den Einzelfall genauer prüfen zu lassen.
Wir haben jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt.

Immerhin sind wir Vermieter von Ferienhäuser und Ferienwohnungen eine von der Coronapandemie besonders stark betroffenen Branchen. Zusammen mit der Hotellerie unterliegen wir im siebten Monat einem Beherbergungsverbot und erleiden andauernde, extreme und existenzgefährdende Umsatzverluste.
Wir und unsere Angestellten leisten so ein andauerndes Sonderopfer für den Staat und die Gesellschaft, während die meisten Branchen munter das Virus verbreiten und Gewinne einfahren. TUI beispielsweise hat Milliardenhilfen erhalten und fliegt dennoch kreuz und quer durch die Welt.


Bitte achten Sie auf die Antragsfrist zur November- und Dezemberhilfe. Sie endet am 30. April 2021.

 

Überbrückungshilfe III für Ferienhausvermieter

Hinweis zur Überbrückungshilfe III, unseren Kosten und die Kosten für Google ADS:
Im Rahmen der Überbrückungshilfe III (Januar bis August 2021) werden Ihnen unsere Kosten die  wir Ihnen in Rechnung stellen und falls vertraglich vereinbart, auch die Kosten für Google ADS  für die Dauer des Lockdowns vom Staat erstattet.
Diese Kosten gehören zu den erstattungsfähigen Fixkosten, die im Rahmen der Überbückungshilfe III bis zu 90% erstattet werden.
Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III erhalten Sie hier..

 

Überbrückungshilfe III, Kostenübernahme bei Digitalisierungsmaßnahmen für Neukunden

Im Rahmen der der Überbrückungshilfe III können Sie eine zusätzliche Förderung für die Digitalisierung in Höhe von bis zu € 20.000,- einmalig erhalten.
Förderfähig sind die meisten unserer Leistungen. So können Sie praktisch kostenfrei in eine erfolgreiche Zukunft starten und so Ihre Umsatzverluste durch das Beherbergungsverbot mindern.
Im Einzelnen sind SEO Maßnahmen, Webseiten, Buchungssysteme und Lizenzen förderfähig. Dabei sind Kosten förderfähig, die zwischen März 2020 und Juni 2021 anfallen oder angefallen sind.

 

 

Überbrückungshilfe II & III auch für unsere Neukunden